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    <title>waschmaschine (Das Leben zwischen Schonwaschgang und Schleudern)</title>
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    <description>Das Leben zwischen Schonwaschgang und Schleudern</description>
    <dc:publisher>wasserfrau</dc:publisher>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
    <dc:date>2006-11-15T21:41:01Z</dc:date>
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    <title>waschmaschine</title>
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    <title>Glühende Schuhe</title>
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    <description>Als würde ich auf meiner eigenen Hochzeit (mit mir selbst) tanzen, aber hätte glühende Schuhe an... &lt;br /&gt;
Eine Erinnerung an Schneewittchens böse, ach so böse Stiefmutter, die ich mal als Kind im stinkenden Grundschulturnsaal spielen musste. Wobei ich den jetzt nicht rieche im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern: Freiheit und Gefahr. Der Rauch des Freuden(d)-feuers ist noch etwas gespenstischer Natur. Am würdevollen Selbstkonzept wird neu gebastelt - und manchmal schlage ich mir die Mosaiksteine selbst aus der Hand.</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wasserfrau.twoday.net/topics/Kochwaesche&quot;&gt;Kochwaesche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasserfrau</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-12T21:42:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/2885256/">
    <title>Ohne Übergang</title>
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    <description>Das ist so kalt da draußen.&lt;br /&gt;
Irre, jemand hat die Heizung ausgemacht und das Licht.&lt;br /&gt;
Ganz plötzlich. Irre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Gab es da nicht andere Winter, die ich kannte, wie waren die? &lt;br /&gt;
Möge jemand mein Hirn aus Zement informieren, damit es erführe, vielleicht Gutes sogar erführe.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irre.&lt;br /&gt;
Das ist kein November. Das ist eine Scholle, die mir ins Herz und Hirn getragen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne hätte ich jetzt rote Haare und säße auf einem Felsen in der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ungefrorene Erinnerungen. Gleitende Zeit.</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wasserfrau.twoday.net/topics/Kochwaesche&quot;&gt;Kochwaesche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasserfrau</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-02T20:35:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/2843177/">
    <title>Meine Hand</title>
    <link>http://wasserfrau.twoday.net/stories/2843177/</link>
    <description>(Für und gegen? N.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich dich liebe&lt;br /&gt;
bedingungslos, wie ich es bei dir tue,&lt;br /&gt;
alles nehme, was kommt, vielleicht mehr als ich mir von mir selbst aus vorgestellt habe...&lt;br /&gt;
an bedingungslosem Lieben von anderem, nicht mich-ich,&lt;br /&gt;
sondern du...&lt;br /&gt;
ganz du werde, &lt;br /&gt;
dann:&lt;br /&gt;
merke ich den Moment ganz stark, wo ich dir diese Hand,&lt;br /&gt;
die für all dies  steht...&lt;br /&gt;
entgegenstrecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann habe ich mich überschritten.&lt;br /&gt;
Wenn diese, meine Hand, nicht genommen wird.&lt;br /&gt;
nicht gehalten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann: &lt;br /&gt;
fuchtelt sie in der Leere rum,&lt;br /&gt;
ganz ungeliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann will diese verschmähte Hand wieder bei mir sein,&lt;br /&gt;
sie hat sich über die Grenzen nach draußen gewagt,&lt;br /&gt;
ins Fremde, &lt;br /&gt;
und ein Zuhause ist ihr lieber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Hand, die lieben wollte&lt;br /&gt;
und einen Schatz finden wollte,&lt;br /&gt;
geht dann ein wenig demütig heim,&lt;br /&gt;
wie Kinder, die ausgerissen waren&lt;br /&gt;
und das Paradies nicht fanden.&lt;br /&gt;
Ein wenig beschämt in diesem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wohlwissend, dass Zuhause kein Paradies war,&lt;br /&gt;
aber dass dann doch Zuhause Zuhause ist.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da liegt sie die kleine Hand,&lt;br /&gt;
wiedergekommen im Zuhause,&lt;br /&gt;
erschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Liebenwollen hat sie überlebt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schält sich dann in sich selbst,&lt;br /&gt;
reckt sich &lt;br /&gt;
und fragt:&lt;br /&gt;
Was soll aus mir noch werden?</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wasserfrau.twoday.net/topics/Kochwaesche&quot;&gt;Kochwaesche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasserfrau</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-23T20:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/2822594/">
    <title>Die Spiegelmetapher I</title>
    <link>http://wasserfrau.twoday.net/stories/2822594/</link>
    <description>Das Bild des Spiegels für das, was ich von anderen, an anderen und in anderen lernen kann, dort ihnen begegnen kann, leuchtet mir nicht ein. An und in anderen ... schon gar nicht. &lt;br /&gt;
Der Spiegel ist ein schwieriges Medium, bei zu großer Nähe wird das Bild unscharf, bei noch größerer spüre ich nichts als glattes, kaltes Glas. Vielleicht eine scharfe Kante. Noch größere Nähe, der Spiegel ist kaputt, das Bild verschwunden. Der Spiegel hält auf genauem Abstand, nicht zu weit und nicht zu fern, aber was ist mir Begegnung ohne Freiheit und Bewegung, wenn ich durch Veränderung des Standpunktes blind werde?&lt;br /&gt;
Niemand sonst kann mich spiegeln und ich niemanden. Denn wir verändern uns ständig durch unsere Zwischenräume und Unschärfen, wir verändern aber auch die Art der Zwischenräume und den Gehalt dessen, was wir scharf und unscharf werden. Irgendwo sind wir immer in einer Chemie beabsichtigter und meistens unbeabsichtigter, bewusster und meistens unbewusster Veränderungen, die kein Spiegel uns zuträgt, weder am Gesicht des einen noch an dem des anderen. &lt;br /&gt;
So schnell kommen wir gar nicht weg, dass kein Rauch aufstiege und kein Neues sich gebärte zwischen uns. So schnell steigen wir nicht wieder in den Spiegel, den glatten. Und wenn wir uns hundertmal dort die Haare zurechtstreichen, die uns zu Berge stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Ein erster Versuch, wird fortgesetzt.)&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wasserfrau.twoday.net/topics/Kochwaesche&quot;&gt;Kochwaesche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasserfrau</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-18T19:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/2344807/">
    <title>When my papa sleeps... I love you</title>
    <link>http://wasserfrau.twoday.net/stories/2344807/</link>
    <description>Das tut er  jetzt vielleicht, und ich hoffe heute Nacht träumt er gut.&lt;br /&gt;
Wir Kinder, wir wissen alles, und weil wir es wissen, sind wir im Dunkel der Entwicklung.&lt;br /&gt;
Er weiß nicht, was ich weiß.&lt;br /&gt;
Ich spiegle mich in ihm.&lt;br /&gt;
Das erste Mal hat er mir gesagt,  dass er Bilanz gezogen hat und gesehen hat, wie negativ sein Leben ist. Tod  Krankheit  Tod- Verlust  usw. I know, ich bin seine Tochter und zur Hälfte ist es auch mein Leben, voller Katastrophen.&lt;br /&gt;
Er hat unheimlich viel verschenkt und versäumt von seinem Leben, da wirds einem grausig.&lt;br /&gt;
Und doch nicht verschenkt, er hat mich gezeugt, das ist ja was, aber hallo, er hat die wunderbarste Frau der Welt zur Enkelin, damit ermöglicht.&lt;br /&gt;
Aber er hat noch nicht gelebt. Jetzt ist er 76. Ich hab ihm gesagt, dass es Zeit wird.&lt;br /&gt;
Er hat es verstanden!!!!!</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wasserfrau.twoday.net/topics/Kochwaesche&quot;&gt;Kochwaesche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasserfrau</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-13T20:50:00Z</dc:date>
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    <title>Dazwischen</title>
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    <description>Kurze Schübe von Introspektion und Schreiben  dann gleich wieder eine Welle des real life über mich hinweg. So scheint das im Moment zu sein: beides intensiv und ausschließend und eine Furcht dazwischen, wenn der Wechsel vom Inneren ins Äußere geht  und umgekehrt.&lt;br /&gt;
Obwohl es verschieden ist: Beim Wechsel von Außen nach Innen ist es tatsächlich eher Furcht, die dann wohlig landet im Finden. Beim Weg von Innen nach Außen ist es eher Widerstand und Unwillen, die in Akzeptanz landet zu Zeiten. Und doch bricht diese Akzeptanz immer wieder zusammen, gestern Abend im Tal der Tränen. Zu mütterlich bin ich mit Anderen, zu kinderlieb bei Erwachsenen, und das eigene innere Kind liegt plötzlich am Boden im Schlamm und bricht rettungslos verzweifelt hervor für den Moment. &lt;br /&gt;
Dann wird alles wieder eingepackt und reintegriert  bitte alles zurück aufs Stühlchen  und das Spiel, der Tanz, ein leiser, wilder Tanz: beginnt von neuem</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wasserfrau.twoday.net/topics/Kochwaesche&quot;&gt;Kochwaesche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasserfrau</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-02T11:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/1941416/">
    <title>Wer heute Nacht ...</title>
    <link>http://wasserfrau.twoday.net/stories/1941416/</link>
    <description>&lt;s&gt;noch Daumen drücken kann,&lt;br /&gt;
möge es bitte tun. &lt;br /&gt;
Kurz und präzise und einen entscheidenden Augenblick lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich könnte den lauen Mond in der feuchten Frühsommernacht anschreien, dass er mir hilft. Oder auf Hilfe verzichten - und mir einfach mal wieder sagen, wie es kommt, ist es Recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald, das verspreche ich, werde ich mich weniger kryptisch, oder wenigstens wieder anders kryptisch ausdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis dahin, ich sagte es ja schon, bitte, bitte, Daumendrücken.&lt;/s&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Aus der Traum&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
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    <dc:date>2006-05-09T22:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/1826266/">
    <title>Innovation</title>
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    <description>Die Szene aus dem Kapitel: Bevor du endgültig depressiv wirst, mach eine Heldenstory draus...&lt;br /&gt;
Wenn ich dann endgültig kündige...&lt;br /&gt;
und all die Angst habe vor dem Nichtgearbeiteten... und Verschobenen...und der Entdeckung von was weiß ich (ich muss fast lachen, wenn ich das schreibe)&lt;br /&gt;
und mich dann doch davon machen und dennoch ein passables Zeugnis haben will...&lt;br /&gt;
und immer noch nicht aufgearbeitet habe, wieso mich etwas so bedrücken kann, was ich dumm und unverschämt finde...&lt;br /&gt;
Diese Szene: Wie ich vor dem Chef sitze... und er kommt mir vielleicht dumm ... und ich sage:&lt;br /&gt;
&quot;Wissen Sie was. Ich bin Schriftstellerin. Sie geben und gaben mir jede Menge Material... Ja, Herr M.&quot;&lt;br /&gt;
Und dass ich das fast glaube, und vielleicht sogar glaubhaft vertreten könnte: Das gibt mir Mut.In dem ganzen Schlamassel.</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wasserfrau.twoday.net/topics/Kochwaesche&quot;&gt;Kochwaesche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasserfrau</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-13T21:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/1665256/">
    <title>Anregungsmilieu</title>
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    <description>ist ein gutes Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es drückt aus, was mir fehlt!</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wasserfrau.twoday.net/topics/Kochwaesche&quot;&gt;Kochwaesche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasserfrau</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-07T14:06:38Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/1628129/">
    <title>Lauter Fehlkäufe</title>
    <link>http://wasserfrau.twoday.net/stories/1628129/</link>
    <description>Immer noch liegen auf meinem Schreib-Computer-Ess-Ritualtisch die Mentholzigaretten, die ich mir mal (wieder) aus Versehen gekauft habe. Weil die ostigen f6, ansonsten ganz okay, im Dunkeln am Automat in &quot;blue&quot; und &quot;bissi leicht-türkis (=Menthol)&quot; einfach verwechselbar sind. Dachte ich erst, die gibt du dem ganz netten Kollegen (erstes Drittel in der schwierigen Truppe), der heute bei der Betriebswahl durchfiel wegen den andern zwei Dritteln. Aber der raucht ja gar nicht Menthol, das war nur der, der immer mit ihm rauchen ging, und der ist schon geflüchtet. Die Besten gehen zuerst... so langsam bin ich es mir wirklich schuldig.</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasserfrau</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-27T20:24:08Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/1534857/">
    <title>Kämpferherz</title>
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    <description>Nun, ich traf mein Kämpferherz. Manchmal ist es jetzt ganz deutlich da. Noch ganz unverbunden glühend stark, hängt es fast sichtbar in Augenhöhe rechts neben dem Organismus und strahlt verheißungsvoll. &lt;br /&gt;
Ich werde es integrieren können /sollen/müssen/dürfen.</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasserfrau</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-08T21:28:44Z</dc:date>
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    <title>Über das Schreiben I</title>
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    <description>Nicht so sehr Schreiben um des Schreibens willen, nein Schreiben um der Seele willen.&lt;br /&gt;
An zwei Situationen kann ich mich erinnern, in denen ich verzweifelt dasaß, ein Büchlein in der Hand und schrieb. Das eine mal im Burgund, als ich wenige Tage mit einer überbordend anfangspubertierenden Tochter, die mich erschreckte, mit mir seltsam fremden, bedürfnislosen alternativen Menschen, die mich abschreckten und einer Zuhause gelassenen mehr als misslichen Beziehungssituation, die mich stumm beängstigte, voller verzweifelter Einsamkeit in ein Straßencafé flüchtete, vor den anderen, am brütend heißen frühen Nachmittag und dort mir das Elend aus dem Kopf heraus schrieb, als einzige Maßnahme, die vielleicht dem seelischen Überleben dienen könnte. Aus dem Kopf heraus aber nicht vom Leib, es half nur soviel es helfen konnte, schenkte diese kurze Zeit, in der ich um mich kämpfte, mit dem Stift in der Hand. Nicht vom Leib: Ich kam wieder nach Hause und die längst unvermeidliche Trennung stand an, ein Grauen war das, und die Zeit, die wenigen flirrenden Tage im Burgund, blieb mir lange in Erinnerung als von einem Selbstempfinden als verrückte Soziopathin gezeichnet.&lt;br /&gt;
Es war mir immer schlecht möglich, meine Depressionen als solche zu erkennen oder gar anzuerkennen, eher schlug ich noch ein wenig auf mich drauf, vor erbarmungsloser Überraschung wie seltsam es mir geht. Und weil ich nicht gewusst hätte, was das Wort, das Anerkennen eines fachlich bekannten symptomatischen Zustandes mir hätte helfen soll. Dann am ehesten das Schreiben.&lt;br /&gt;
Ein anderes Mal saß ich, auch mal wieder überdrüssig, am Nachmittag im Frankfurter Café Hauptwache, aus irgendeinem Grunde ist mir diese Situation in der Erinnerung an die Person Stephan B. geknüpft, aber vielleicht nur weil er die Cafés so liebt und stets von ihnen schwärmte,  von den typischen Sahnetorten-Oma-Cafés, allerdings denen, die ein wenig Stil haben, wie an der Hauptwache. Oder es war die Zeit, als ich relativ viel mit ihm zu tun hatte und gepeinigt, mal wieder von der empfundenen eigenen Nichtigkeit, seine Fähigkeiten, sich diszipliniert und würdevoll zu benehmen, bewunderte. Stephan ist einer der wenigen Menschen, die aus einem passenden Haushalte kommend, den bürgerlichen Mantel zu tragen wissen, nicht nur die kleinkarierte Fassung mit der man sich ein paar Neurosen hält, sondern gebildet und diszipliniert. Und auch dort schrieb ich, eigens zu diesem Zwecke hatte ich mich gesetzt, aber vielleicht  dachte ich dann auch nur und kritzelte und an die Grafik, die dabei heraus kam, kann ich mich erinnern, in der aufgezeigt war, dass auf all meinen Reisen und Suchmanövern, der Osten und der Süden sich bewährt hatten, der Westen hingegen nicht, der Norden blieb mir weitgehend unbekannt und unbenannt. Und beim Westen dachte ich wieder an Frankreich, das mir oft kummervolle Episoden beibrachte, an nicht eine freudvolle konnte ich mich erinnern, und das unglückselige Burgunddesaster hatte dem Ganzen die Krone aufgesetzt. Diese scheinhafte Erkenntnis war wenigstens irgendwas, wenn auch vielleicht keine Erkenntnis, denn mit Frankreich habe ich es sicherheitshalber nur noch einmal probiert und der Osten, zumindest der deutsche nahe, hat längst nicht fürs große Glück gesorgt, später, bis heute.</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wasserfrau.twoday.net/topics/Kochwaesche&quot;&gt;Kochwaesche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasserfrau</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-01T17:31:34Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/1304221/">
    <title>Verlust?</title>
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    <description>Damals, damals, damals,&lt;br /&gt;
als die Liebe entstand, da hätte ich schreien können vor Glück und Überraschung - so deutlich war mir: Ich WERDE geliebt. So deutlich, wie nie zuvor in meinem Leben. Glücksregnend. &lt;br /&gt;
Nicht, dass ich Angst vor einer Nicht-Erwiderung meiner Gefühle hatte, jedenfalls keine sehr große, dafür war kaum Zeit. Nicht, dass ich ihn nicht geliebt hätte, doch sehr. Aber das Ausmaß des beruhigten, euphorischen Seufzens: Ja, ich werde geliebt - das war sooo groß.&lt;br /&gt;
(War das doch eine Projektion / eine Einbildung / ein Bedarf?)&lt;br /&gt;
Es ist verschwunden, das Gefühl. Ich zweifle heute nicht an seiner Liebe, ich halte an ihm fest, manchmal über die Vernunft hinaus, aber kein Gnadenstäubchen scheint übrig geblieben von jener Beruhigung / Freude der ersten Zeit. &lt;br /&gt;
Das merkt man nur manchmal, eben, wenn man sich erinnert. Oder, wenn eine Sehnsucht da ist, unbeschreibbar, als wäre sie nie erfüllt worden. Oh doch. Ja, schon. Ich habe ihn nicht verloren, aber wie heißt das, was ich verlor? Und kann man es wieder finden?</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wasserfrau.twoday.net/topics/Kochwaesche&quot;&gt;Kochwaesche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 wasserfrau</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-20T12:41:18Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/1267143/">
    <title>Herausforderung</title>
    <link>http://wasserfrau.twoday.net/stories/1267143/</link>
    <description>Unten nannte ich schon, im Fragebogen, als schwierigste Person des vergangenen Jahres, einen Herrn G. Ich will mich dazu auch nun nicht näher äußern, und hassen will ich auch nicht, das soll man ja nicht.&lt;br /&gt;
Aber nun muss ich taktisch sehr klug vorgehen und ihm unbedingt etwas ausreden, List und Tücke anwenden, auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
Bitte&lt;br /&gt;
Daumen&lt;br /&gt;
Drücken&lt;br /&gt;
Bitte&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Oder, bitte Online-Beratung. Wenn man an einem ganz bestimmten Tag nicht da sein will, nicht mitmachen, welche Strategie fährt man, außer &quot;krank werden&quot;. Gibt´s Tips? Gute werden prämiert!&lt;/b&gt;</description>
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    <title>Vielleicht</title>
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    <description>lese ich die Stellenanzeigen erst morgen.&lt;br /&gt;
Dann muss ich mich heute nicht mehr verrückt machen.</description>
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