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    <title>waschmaschine (Das Leben zwischen Schonwaschgang und Schleudern)</title>
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    <description>Das Leben zwischen Schonwaschgang und Schleudern</description>
    <dc:publisher>wasserfrau</dc:publisher>
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    <title>waschmaschine</title>
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  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/2772224/">
    <title>Dies ist kein Selbstmitleid</title>
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    <description>Gruselige Zustände habe ich schon häufig erlebt. Im Prinzip kenne ich das ja. Ob es nutzt, mit der Zeit, jedes erinnerliche Erlebnis mit reiki zu ändern? Auf Anhieb und im Schnellverfahren bringt das heute nichts: Heute durchlaufe ich die Phasen des Grauens mal wieder,  in aller Langsamkeit und Bedrängnis. Viele Stunden im abgedunkelten Raum, was die Sache nicht besser macht. Verloren im Alleinsein. Erstaunlich, dass es doch relativ automatisch und ohne Schwere ging, nach draußen zu kommen, zwischendurch und dort Gewünschtes einzukaufen. Ohne die Schwere der Zögerlichkeit, die oft noch dazu kommt.&lt;br /&gt;
Ich halte nichts von mir, traue mir nichts zu. Was ich N. als Abwehrreaktion vorwarf, mag auch eine gewesen sein. Dennoch ist was dran. Ich traue mir nichts zu, ich erlaube mir nichts. Ich kann mir nicht vorstellen, dass mir etwas gelingt. Irgendwie scheine ich zu wenig dafür, dass mir etwas gelingen kann. Zu träge, zu phantasielos, zu wenig tatkräftig, zu wenig gewollt. Zu viel Angst vor den Menschen, die ich eigentlich bräuchte. Die ich kaum mehr kenne. Und auch ihnen traue ich nicht zu, mir wirklich helfen zu können. Vielleicht kastriere ich sie, irgendwie, mein Unglück ist mir selbst so unheimlich, dass ich mir nicht gerne helfen lasse. Tief verwurzelt die Idee, dass ich an diesem Unglück selbst schuld bin, dass ich es also verdient habe. Diese Idee macht bei näherer Konkretion keinen Sinn, da wäre es besser, Unglücksstiftendes zu analysieren, sich zu betrachten, sich davon zu entfernen, entfernen zu können. Aber ich halte mich für schuldig, schuldig nicht an Verbrechen, sondern daran, immer schon zu wenig gewesen zu sein. Zu klein, zu unfähig, nicht heranreichend an das Nötige. Natürlich ist das Unsinn  jeder ist groß genug für das, was für ihn das Richtige ist. Und das Richtige misst sich an dem einzigartigen dessen, was man ist. Ein schönes Mantra, das bei mir jedoch wieder so ankommt, als ob das, was ich kriegen kann, niemals das ist, was ich bräuchte: ich bin zu klein für die Größe meiner Sehnsucht. Bilder steigen auf, Kinderszenen, all die Erlebnisse, wo mir das klargemacht wurde. Du reichst nicht aus, für das, was du willst. Husch, husch Kleines, kommt gar nicht in Frage. Erst mal können vor Lachen.&lt;br /&gt;
Dann habe ich viel gelernt und zu Zeiten immer mal wieder mich einiges getraut. Schöne Dinge getraut, mich getraut, glücklich zu sein, mir etwas zu nehmen. Momentan ist es damit mal wieder mau.&lt;br /&gt;
Dieser Text hat den Status, es zuzulassen, es wenigstens zu schreiben. Ohne gleich Angst zu haben, dies sei Selbstmitleid.</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
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    <dc:date>2006-10-07T16:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/2771863/">
    <title>Dilemma</title>
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    <description>Menschen entkräften mich,&lt;br /&gt;
allein sein macht mich sehr, sehr traurig.&lt;br /&gt;
Ich hab mal wieder den absoluten Knall.</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/2610328/">
    <title>mein Kopf steht so still heute,&lt;br /&gt;
als hätte er noch nie gedacht.&lt;br...</title>
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    <description>mein Kopf steht so still heute,&lt;br /&gt;
als hätte er noch nie gedacht.&lt;br /&gt;
eine einzelne hummel fliegt durch die leere zeit,&lt;br /&gt;
die zwischen meinen ohren herrscht.</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
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    <dc:date>2006-09-01T08:50:00Z</dc:date>
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    <title>Die Trauer</title>
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    <description>Schwarze Göttin, oft sprachlos. Wieder aufgetaucht.&lt;br /&gt;
Ich weiß, sie fordert ihr Recht. Und ich muss vorsichtig sein. &lt;br /&gt;
Ich will mich über sie erheben. Ich brauche sie gerade nicht.&lt;br /&gt;
Ich hatte gerade bessere Zeiten und Fühlungen, Einfühlungen und Triebe.&lt;br /&gt;
Und doch: nun sie schon wieder.&lt;br /&gt;
Vielleicht.</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
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    <dc:date>2006-08-07T09:17:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/2241175/">
    <title>Wunsch und Wirklichkeit</title>
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    <description>Ich wünsche mir ein Zimmer, das nach Holz riecht, Luft und Wald. Ein Bett, frisch gemacht für mich, weil ich müde bin und erschöpft, duftend weiße Frische. Eine alte weise Frau, gesund und munter, die etwas von Kräutern versteht und mich zu schützen weiß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünsche mir Schutz und Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ein Traum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Mann Schutz und Geborgenheit zu finden, ich habe es nahezu aufgegeben. Habe ich jemals daran geglaubt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit nämlich: ich lerne im Biergarten abends C. kennen, einen sozialistischen Journalisten aus Istanbul, der irgendwann gehen musste, und nun gestrandet ist in schlechten Jobs. Wir unterhalten uns auf deutsch und englisch über das Fremdsein, die Städte, den Überdruss. Noch ist es nett. Nein, ich bin nicht naiv, ich habe ein Recht darauf, mich unterhalten zu dürfen, ohne dass ich mir dann plötzlich etwas über gleichzeitigen Orgasmus anhören muss, darüber, dass ich angeblich frei bin, obwohl ich gerade gesagt habe, dass ich es nicht bin, dass einer heftig versucht, sich an mich zu pressen und zu küssen. Mein Fuß schmerzt, sodass ich noch nicht mal elegant und hurtig davon marschieren kann. Ich krieg ihn los, den Kerl, aber nicht sehr elegant. Und ich bin etwas angeekelt. (Dummerweise hatte ich ihm vorher schon meine Telefonnummer gegeben, was aber wiederum den Vorteil hat, dass ich ihn noch mal richtig zusammenscheißen kann.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, Jungs, ich habe keine Lust mehr auf euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zartheit der Welt, der Wiesen, der Kissen und Wasser und Frauen: Schon eher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Fuß will gesunden und ich mit ihm.</description>
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    <dc:date>2006-06-26T13:17:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/2178942/">
    <title>Schwer erträglich</title>
    <link>http://wasserfrau.twoday.net/stories/2178942/</link>
    <description>Das Telefon klingelt. Ich befürchte und erwarte eventuell einen gewissen Anruf, befürchte und erwarte aber nicht wirklich.&lt;br /&gt;
Die Nummer ist unterdrückt. &lt;br /&gt;
Es ist einer dran, den ich vor fast eineinhalb Jahren an einem Abend, meinem letzten Abend, auf La Palma traf. Wir verbrachten diesen Abend gemeinsam, es wurde einiges getrunken. Dann trennten sich unsere Wege. Damals schon war ich asexuell geworden bei solchen Begegnungen, zum Glück.&lt;br /&gt;
Danach rief er einige Mal an und ich merkte immer mehr, dass er einen ziemlichen Knacks weg hat. Vermutlich Alkoholismus, vermutlich noch so einiges anderes, vermutlich, ich weiß es nicht.&lt;br /&gt;
Die Anrufe hörten irgendwann auf, kürzlich jedoch war er auf dem AB, jetzt direkt in der Leitung.&lt;br /&gt;
Gestört, bedürftig, hektisch lachend (Alkohol?!), ich: in meiner improvisierten Stimmung, tiefe Melancholie in Weltverstehen um zu deuten, unfähig, irgendetwas anderes als Abwehr, äußerste Abwehr zu empfinden.&lt;br /&gt;
Ich habe ihn unter fadenscheinigen Vorwänden aus der Leitung geworfen. Ich fühle mich jetzt komisch, noch komischer als vorher.</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
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    <dc:date>2006-06-15T15:07:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/2080709/">
    <title>Noch nicht ganz..</title>
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    <description>Zuhause. Ganz ganz. Ganz bei mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Just in time das exakte Gegenteil: zerstückelt außer mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vernachlässigt habe ich das Schreiben, die schönen Verschränkungen mit fremd-nahen Hirn- und Herzwindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst war ich mit mir selbst und positiv abgetaucht in der Rhön bis am Morgen früh des letzten Montag. Es ging mir gut, es gab Gewitter und viel Wasser von oben, dann aufreißende Himmel und Forelle und im Schlafsack liegen auf der Wiese am späten Nachmittag. Träumen und spüren - und gut gearbeitet auch noch. Am Montag Morgen wurde ich verblüffenderweise geweckt von einem Pilgerzug, Montags morgens um sechs, von kleinen Kindern angeführt bis hin zu den alten Herren in Bundhosen, das Ganze nebst Blasmusik und Bibellesung, letzteres interessanterweise durch eine Frau. Die Blasmusik war zu krass, sonst war es seltsam-interessant, ich rieb mir verwundert die Augen, stand hurtig auf und begab mich...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, in eine Woche voller Wirbel, immer hart am Ärger vorbei, gefordert, neben mir. Für andere Menschen, neben auch ihnen, ohne Halt, ohne Fluß. Unterwegs, im Stau - und jetzt richtig Ärger. Stopp im maindörfli, nein nicht Bescheid gesagt, wieder gearbeitet, erfolgreich, sozusagen, aber sonst ganz konzentriert auf den Ärger, der sich nicht löst, haus- und ein- und ungemacht.&lt;br /&gt;
Im gerissenen Film habe ich jede Sanftmut verloren, für die ich mich gerne bekannt und beliebt mache. Stress krabbelt wie Ameisen durch Körper und Kopf. Vom Seelchen ganz zu schweigen. Habe ich eins? Ent-fremdet von mir und mitten in der Liebe ganz fern von dieser. Zerzaust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... In der Rhön habe ich abends noch geschrieben, an meine Lieben aus der nahen Blogwelt. Ohne Netz. Das lagert auf einem Lap-top irgendwo. Ich kam zu nix. Meine sieben Sachen sind 77 und in der Welt verstreut. Auch ich suche mich - obwohl ich noch ganz fest die Erfahrung spüre, dass ich mich weiß.&lt;br /&gt;
Zum Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ver-rückt.</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
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    <dc:date>2006-05-28T18:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/1813430/">
    <title>Anti-Sokrates</title>
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    <description>Man spricht etwas aus  ganz genau und auf den Punkt, und merkt es nicht, dass damit ein für alle Mal alles gesagt ist. Man denkt, es kommt noch was nach, so schlau ist man nicht, dass man so schnell Bescheid weiß. Viel später merkt man, dass man schon Bescheid wusste. Und weil man nicht wusste, was&amp;dass man wusste, das Handeln versäumt hat. Ob nun das Handeln noch jemals in Schwung kommt, ohne eine Erneuerbarkeit des Wissens, dessen Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist und das vor sich hinschimmelt</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
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    <dc:date>2006-04-10T14:21:24Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/1767215/">
    <title>Angstzabaione</title>
    <link>http://wasserfrau.twoday.net/stories/1767215/</link>
    <description>Dieser schwarze kalte Stein in meinem Bauch am Morgen. Jeden Morgen .&lt;br /&gt;
Früh wach, damit ich den Stein so richtig ordentlich bemerken kann. Oder so was wie drei eiskalte rohe Eier, die langsam in mir fest werden. Angstzabaione. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein typisches Angstgefühl, sehr marternd. Irgendwann wurde mir klar, dass es nicht nur mir bekannt ist. So fühlt sich Angst für viele an. Bei mir steht dieses Gefühl für eine unspezifische Angst  die Angst vor einem Leben, in dem nichts stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ha, lache ich mich in diesem Moment gerade selber an und aus. Was soll das heißen: Nichts stimmt? Und warum soll es so bleiben? Mit dem Leben kannst du jederzeit anfangen, einfach den Knoten lösen. Dennoch stehen mir Tränen in den Augen...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutliche Premiere dieser Art des Angstgefühls kann ich erinnern. Schwer vorzustellen, dass ich es zuvor in dieser Form nie hatte. Aber extrem stellte es sich mir vor in einem Zelt auf einem Ostseecampingplatz, vermutlich war das im Sommer 1997. &lt;br /&gt;
Wenig zuvor hatte ich einen Mann in mein Leben gelassen, der hieß Andreas. Ich begegnete ihm auf einer Versammlung, bei der ich eigentlich seinen Vorgänger abholen wollte, eine Liebschaft, die desolat geworden war, aber noch nicht beendet. Er, der blonde Andreas, saß an einem der Versammlungstische und als er mich sah, ging eine enorme, eindeutige Bewegung durch sein Gesicht. In seinem Spiegel sah ich das überraschte Begehren, aber auch er gefiel mir gut, rein äußerlich. Es kam, wie es kommen musste  ich verabschiedete den anderen zügig und begann mit einem hübschen, burschikosen, ganz und gar verliebten Gärtner anzubändeln. Nach langjähriger Erfahrung mit schwer intellektuellen, komplizierten Männern, meinem eigentlichen Beuteschema, konnte es ruhig mal ein Nicht-Studierter sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es stellte sich zügig raus, dass wir wirklich kaum eine Ebene miteinander hatten. Er war schon ein recht einfaches Gemüt, absolut. Dafür anhänglich, eifersüchtig, wild und anstrengend. Besprechen und klären ließ sich da nichts. In meinem ganzen Leben habe ich nicht so ausführliche Briefe geschrieben, um mich zu erklären, um Lösungen zu ringen. Völlig irre. Zwölf Seiten lange Briefe, die 250 km zurück legten, die im Alltag zwischen uns lagen. Briefe, mit denen er sich nicht auseinander zu setzen vermochte, er las die letzten zwei Zeilen, in denen Küsse und eine gewisse körperliche Trotz-alledem-Sehnsucht mitgeteilt wurde  und darauf berief er sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies alles wusste ich ganz am Anfang dieser peinigenden Liaison noch gar nicht, als wir in der Nähe von Laboe im Zelt lagen, kalt war es draußen und regnete im Juli, angeblich frisch verliebt starb ich in meinem Schlafsack fast vor Angst, Angst vor diesem unbekannten, harmlosen Tier neben mir, und der Tatsache etwas so offensichtlich Unstimmiges zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war 1997. Heute ist heute, aber eine sehr ähnliche Angst besucht mich. Die Lage ist viel weniger offensichtlich, obwohl sie damals es ja auch nicht unmittelbar war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso vermag ich es nicht, dieses Gefühl zu erhören  und endlich den oben erwähnten Knoten zu lösen?</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wasserfrau.twoday.net/topics/grauschleier&quot;&gt;grauschleier&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasserfrau</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-30T09:06:54Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/1595859/">
    <title>Das ekligste Gefühl</title>
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    <description>heißt glaube ich: Scham. Wer das erfunden hat?</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasserfrau</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-20T18:30:43Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/1403103/">
    <title>Besonders schlechte Tage</title>
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    <description>Heute habe ich mir überlegt, was wohl passieren würde, wenn ich in &lt;strike&gt;unseren &lt;/strike&gt;diesen bescheuerten Gruppenkalender in dieser bescheuerten Firma zu irgendeinem halbnahen Zeitpunkt neben meinen Namen reinschreiben würde: &lt;i&gt;Suizid&lt;/i&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Leser, nein das ist jetzt kein versteckter Hilferuf, versteckt ist er ja sowieso nicht, aber was ich nur sagen wollte: Ich habe das jetzt nicht notiert, damit jemand gleich ernsthaft in Sorge gerät. Die allerbesten Tage sind es halt auch mal wieder nicht: Ich stehe einfach neben mir und meinen Plänen.</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wasserfrau.twoday.net/topics/grauschleier&quot;&gt;grauschleier&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasserfrau</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-12T17:44:04Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/1303515/">
    <title>Zersplitterung</title>
    <link>http://wasserfrau.twoday.net/stories/1303515/</link>
    <description>Nichts ist gut und alles zu schwierig. Kaum habe ich eine nette Idee, was ich mal angehen könnte - und sie vitalisiert mich für intensive Momente, wird dann doch wieder klar, dass die Energie und das Durchhaltevermögen fehlen, in dem ganzen zerissenen Schlamassel irgendetwas ernsthaft zu verfolgen.&lt;br /&gt;
Ich erwarte von Geistesblitzen, dass sie der große Wurf sind, vermag mich aber in Konsequenz für nichts so einzusetzen, als wäre es wirklich das Trumpf-AS. &lt;br /&gt;
Brauche ein Trumpf-AS, glaube an kein Trumpf-AS, blockiere mich selbst, lasse mich ablenken...</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wasserfrau.twoday.net/topics/grauschleier&quot;&gt;grauschleier&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 wasserfrau</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/1273203/">
    <title>Entleert mal wieder</title>
    <link>http://wasserfrau.twoday.net/stories/1273203/</link>
    <description>Völlig. Ich bin nicht die einzige, auch andernorts hört man von dem Leiden unter dem Immergleichen. Monotonie, Ödness, Antriebslosigkeit. Gerne werden auch noch jahreszeitliche Gründe für Bindestrichdepressionen haftbar gemacht. Die kommen bei mir aber höchstens hinzu. &lt;br /&gt;
Hochtrabend, einerseits, nenne ich es Unterforderung, was man mir hier auf der Arbeit zumutet bzw. noch nicht mal zumutet. &lt;br /&gt;
Es geschieht mir, also geschieht nichts.  Ich lese schnell im Internet wie schrecklich das ist und erst recht dafür sorgt, dass der Mensch sich nichts mehr zuzutrauen vermag. Fehler machen beim viel zu Einfachen. Verlust der Konzentration und des Feuers im Innern. &lt;br /&gt;
Man könnte wieder tausend Lebensratgeber lesen und man will nicht. Man sucht selbst die innere Richtschnur, den Mumm, Führung und Ziel. &lt;br /&gt;
Unter: &lt;a href=&quot;http://www.flowlife.de/&quot;&gt;http://www.flowlife.de/&lt;/a&gt; erschreckend teure Angebote fürs Sinnstiften. Dann haben also auch die Reichen irgendwelche Glücksprobleme. Ich glaube, wenn ich Geld hätte, ich hätte die nicht.</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 wasserfrau</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://wasserfrau.twoday.net/stories/1224741/">
    <title>Dämon</title>
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    <description>Dämon, kleiner Dämon, du heißt &lt;i&gt;Depression&lt;/i&gt;. Dich kenn ich, du Wichtel, bei diesem Wetter und diesem Grau, da hast du Hochsaison. Fühlst dich pudelwohl, wenn man das über einen wie dich sagen kann.&lt;br /&gt;
Ja ja, du, dich kenn ich. Du versucht mich davon los zu eisen, mich selber zu kennen. Ich stehe in Gefahr, mich zu verlieren, ohne bei dir etwas zu gewinnen. Vielleicht bist du ja ein Lehrmeister - und ich soll mich verlieren, um neu zu gewinnen, zu &lt;i&gt;werden&lt;/i&gt;. Dich überwinden. Nicht wegschicken, sondern bestehen.&lt;br /&gt;
Ich muss dich jedenfalls im Auge behalten, sonst wirst du mir zu mächtig.</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wasserfrau.twoday.net/topics/grauschleier&quot;&gt;grauschleier&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 wasserfrau</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-03T12:16:51Z</dc:date>
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    <title>Arbeitstragödieodersowas</title>
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    <description>&lt;b&gt;R:&lt;/b&gt; Kam hier an, extra aus der Hauptstadt, wo sie unter der Woche die heranwachsende Tochter alleine lässt und sich lässt sie auch alleine, denn der Liebhaber ist natürlich in B. geblieben und scheint dort bester Dinge. R. sagte in den ersten Tagen, na, es ist schon schwer, aber wenn man eine so schöne Arbeit gefunden hat. Naiv, ätherisch. &quot;Eine so schöne Arbeit&quot;... In mir kochte ein schwarzes Stück Brikett, kein Ton kam über meine Lippen, obwohl es sich fast wie eine Frage anhörte, vielleicht. Dann war sie oft leidend, traurig, ich kenne das, keine schöne Arbeit, nirgends, never. Jetzt ist sie die zweite Woche krank, bleibt in B. - und hat da auch ein Pferd. Was ich nur erwähne, weil es ihr so wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;PC:&lt;/b&gt; War hier kurz, schmerzend einsam, fühlte sich als Versager, gegenüber der abwesenden Familie und überhaupt. Eindeutig depressiv, wie hinter Watte, manchmal unfreiwillig agressiv, schrecklich, wenn man meint, man selbst sei am weitesten unten, dann doch vielleicht ein bisschen mit runter ziehen, irgend jemand anderen. &quot;Glücklich war ich nur in den ersten Tagen, und in den allerletzten.[als er gekündigt war]&quot;. Er kam mir gar nicht glücklich vor, never ever, mit dem Glück hat er wenig Kontakt, er mag sich nicht, hier war es schlimmer als jemals, ich verstehe das. Er war dann gar nicht lange arbeitslos, obwohl über 50, jetzt hat er wieder einen Wochenendpendlerjob und manchmal ruft er aus Wuppertal an, dort sei alles besser - aber er klingt so verzweifelt wie immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;T:&lt;/b&gt;: Auch ein Gestrandeter, der wegen dem Job hier her kam, und einiges hinter sich ließ, Wohnprojekt und Freundin. Zwar glaube ich, dass die, die was hinter sich lassen, das in dem Moment auch so wollen, Lösungen für Offenes und Fragliches einfach mal anderswo suchend. Dieses Anderswo hier ist aber das Abseits. T. trauerte oft, kämpfte etwas verbissen, Chefmelancholiker. Die neue Liebe zu K., der luftigen Frau, die ihn erheitern könnte, sollte, würde, hat das Melancholische nicht zu vertreiben vermocht. Jetzt haben sie beide den Arbeitgeber gewechselt, leben ganz jwd, ihm müsste es besser gehen, sie wollte da eigentlich nicht hin, aber auch nicht hier bleiben, kommt nur mir das alles so --- grau vor? Manche Tage sind besser, andere schlechter, die Grundstimmung auch bei diesen beiden jedenfalls nicht bezaubernd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich&lt;/b&gt;: In vierzehn Minuten, wenn´s mal stimmt, kommt der Liebste mich abholen, dem mein Leid zu klagen ich mich sehne, die Unfreiheit des Leidens als Kommunikationszähigkeit jetzt schon fürchtend. Wenn er mir doch nur zu helfen wüsste mit flottem Wort und bunter Zuversicht. Bunt flatternd im Wind wie energische Wimpel, die von Hoffnung hörten. Die Freude wäre groß, aber auch die Wahrscheinlichkeit ist ein Flattermann, der wo anders weht, vielleicht ja nur.</description>
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