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Schonwaschgang

25
Sep
2009

Erinnerung: Finisterra

Oben am Gipfelkreuz schreit eine Frau. Unten im Sand eine Umarmung. Fette, fast noch bettlägrige Schokocroissants am Morgen. Viel Wind, viel Sonne, eine gewisse Verwirrung.

20
Jul
2009

7
Nov
2006

eine kleine schöne zeit

Alle klagen schon und jammern ... über die Dunkelheit, die Kälte (?), und die nasenerschütternden Viren, die sie ergreifen. Ich habe Glück - was letzteres betriffft gerade sowieso, nichts geht an mich, ehrlich gesagt, ich denke: man nennt es reiki - aber auch sonst: ich habe eine kleine, schöne Zeit.

Schlimm fand ich die erste, kurze echte Kälte, als es mich durch und durch fröstelte. Und nun diese Schonzeit. Alle klagen, und nur eine entfernte Kollegin fand ich, die sich mit mir am Telefon in freudigen Mut redete: Wie froh wir jeden Morgen sind, wenn wir an unserem Auto nichts von der Scheibe kratzen müssen. Ein Jubel für jeden dieser Tage. Und für die Magenta - Sonnenuntergänge:-))

Ich kann mich an Jahre erinnern, als der Winter nicht schlimm war für mich, egal wie er "wirklich" war. Als voller Achtsamkeit und Lebenskraft auch da jeder Tag ein Geheimnis war, mit Eiskristallen und plötzlicher freudiger Wärme, und vor allem: Menschen im Winter, Entscheidungen im Winter, Begegnungen mit dem Leben im Winter.

Das Glück kann auch in einer Winterlandschaft aussehen wie originales Glück - und die Lethargie im Sommer: einfach nur wie Lethargie (im Sommer).

Manchmal schaue ich mir Abends meine Füße an und sehe immer noch den farbunterscheidenden Rand, die Spuren der Insel. Sehe die Bräune.

Und da ist was in mir, was die Sonne durch den Winter tragen will.
Wenn´s mal klappt.

26
Okt
2006

...

"Könnten wir die geheime Geschichte unserer Feinde lesen,
dürften wir im Leben eines jedes einzelnen soviel soviel
Schmerz und Trauer finden, dass dies unsere Feindseligkeit
entwaffnen würde."

-- Henry Wadsworth Longfellow


(Beziehungsweise, die, die uns als Autoritäten Angst machen, sehen in dieser Überlegung, an die ich sicher glaube, nicht selbstbewusst sondern unsicher und wacklig aus.)

17
Okt
2006

Wirres zum Abend ... ganz einfach

Den Test habe ich auch gemacht und zum Glück kam Buddhismus knapp vor Hinduismus raus, zwei oder drei Fragen gab mein Englisch allerdings nicht her, das könnte das Ergebnis verfälscht haben und den knappen dritten Platz des Islam... naja. Ein Spiel, wenn es hier lohnte zu spielen?
Es lohnt sich nicht, zumal ich eine Religiosität habe, die ich erst näher und weiter erforschen muss, aber nicht mehr erwürfeln.
Egal.
Heute hatte ich eine kreativen Schub und das Erlebnis der seltsamen Entleerung danach. Alles gegeben was möglich war heute in einem Text, der sie Zukunft beantragen soll. Zufrieden-zerissen, zufrieden-schimärisch danach. Vielleicht ein fehlender Spiegel, obgleich ich ja die Spiegelmetapher als Erklärung menschlicher Verhältnisse auch noch in Frage stellen wollte.
Kaum kommt das Hirnschmalz endlich mal, quasi tätig hervor und setzt sich in Szene, fühlt man sich danach oberflächlich und abstrakt. Für einen kurzen Moment die Energie, die gewohnheitsmäßig nach innen fließt, losgelassen, vermisse ich die seelische Welt, die ich doch immer auch fürchtete. Sie ist für heute ein Kriminalroman mit weißen, leeren Seiten.

16
Okt
2006

Es ist ganz normal

..dass der Montag schlapp beginnt und in die neue Woche dringt.

Der Wecker auf 5 Uhr 30 gestellt, wurde zwar mit Restrisiko nicht sofort beachtet, dann kam aber doch erst die Autobahnfahrt von 250 km, um nahezu punktgenau am Arbeitsplatz zu erscheinen. Diese frühen Autofahrten sind gar nicht so schlecht, wenn es auch wegen Nebel keinen Sonnenaufgang zu sehen gab, ein wenig doch ein Gefühl von Reisen. Allerdings mit dem seltsamen Ende am derzeit mir bekannten langweiligsten Ort aller Möglichkeiten zu landen.

Nun gut, gar gelang es einen fertig zu stellenden Bericht mit lethargischer Disziplin fertig zu stellen, ohne nennenswerten Widerstand, auch ohne nennenswerte Unwohlseinsgefühle. Allein der Versuch, visionär zu fühlen und zu denken, was die eigene Situation betrifft, scheiterte kläglich. Dabei wäre es so gut und fast möglich, auf jeden Fall aber nötig momentan.

Nun ja, es ist erst Montag ... und die sture lethargische Disziplin ist da schon als Erfolg zu werten.

4
Okt
2006

Watte

Und nun bin ich erkältet. So harmlos erkältet sein, wie ich es bin, das erinnert ein bisschen an Kindheit, so in Watte und nur langsam, eher erstaunt sein, als belästigt. Nur im Kopf, da belästigt es mich, denn der Kopf will in einem fort kreativ sein und Lösungen suchen. Finden wäre besser. Als Aufgabenstellung: Erst mal nur gesund werden und fit werden, nur auf den Körper achten nur. Jede Zelle verwöhnen mit jedem Gedanken. Ohne Körper keine Kunst und keine Kraft. Vielleicht eine Reisetasche kaufen.

27
Sep
2006

...

Diejenigen aber, die die die Regungen der eigenen Seele nicht aufmerksam verfolgen, sind zwangsläufig unglücklich.

Marc Aurel

29
Aug
2006

Milchglas

bbmilchglas

per te... solo...
aber ohne ohren.

28
Aug
2006

Er ist sehr nahe gerade...

Gast sein einmal. Nicht immer selbst seine Wünsche bewirten mit kärglicher Kost. Nicht immer feindlich nach allem fassen, einmal sich alles geschehen lassen und wissen: was geschieht, ist gut. (Rainer Maria Rilke)


puhhh...ja...ichduwirihrwunsch.

gefunden - danke.
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Das Leben zwischen Schonwaschgang und Schleudern

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Ganz kann ich mich der Tatsache ja nicht verschließen, dass man heutzutage Impressionales beitragen muss. Ich kann, so vermute ich, alle Inhalte meines Blogs selbst verantworten und werde mich auch bemühen, mich an geltendes Recht zu halten. Ich wurde protestantisch erzogen und bin in solchen Bemühungen also geübt. Den Inhalt externer Links kann und will ich nicht verantworten und distanziere mich also nicht nur von jenen, sondern auch von allen Erwägungen, mich dafür in Verantwortung zu ziehen. In irgend auftretenden Zweifelsfällen, viel lieber aber für freundliche Post, gibt es ab sofort ein offenes Scheunentor: eine_wasserfrau@gmx.de

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