6
Apr
2010

Ungleichzeitigkeit

Das blaue Band hat einen Tag Verspätung. Wie reizend wäre doch so ein Frühlingserwachen an den Feiertagen gewesen, den pflichtenlosen. Die habe ich dennoch genossen, uneuphorisch nebenbei, während der Sonnensturm mich heute verwirrte.
***
Ebenso wie die Sturheit, die verdammte. Neugierig auf die andere Sicht zu sein, das gesamte andere komplexe System, voller Klarheiten und Unklarheiten, Stärken und früh Geschwächtem, emporklettern, manchmal gemeinsam, aber auch alleine - bezeugt und begleitet: das wäre mal wieder schön. Diese Mauern, wenn man die Kreise stört, sie machen mich unglücklich in tiefern Ebenen. Es ist langweilig und unendlich statisch, wie die Winterhöhle es war. Und wie soll mir ein Frühling unzerissen werden - wenn der Zwischenmensch das neue Klettern nicht wagt.
***

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schmelzpunkt - 7. Apr, 01:08

Landete ich im Spamordner?

wasserfrau - 7. Apr, 01:11

Wie? Gibt es einen? Hier?
virtualmono - 7. Apr, 23:58

Hier nicht, aber beim Mailprovider ;-)
wasserfrau - 8. Apr, 00:05

nu, dann isses halt so:-)
virtualmono - 7. Apr, 02:16

Also ich finde das augenblickliche Wetter geradezu himmlisch - kann ich doch endlich wieder meinem zweitliebsten Hobby nachgehen :-)

wasserfrau - 7. Apr, 14:20

Mhm ... Ein Rätsel. Grillen? Motoradfahren?
virtualmono - 7. Apr, 23:58

Letzteres natürlich - heute war ich in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem Berg - da oben ist es aber dann doch noch ziemlich frisch (Kunststück - kurz vor Ostern lag da sogar noch Schnee).
wasserfrau - 8. Apr, 00:06

Im vergangenen Jahr war ich im Vogelsberg, Hoherodskopf, da lungerten im Juni noch die letzten Schneereste vor sich hin bei über 20 Grad.
nanou - 7. Apr, 23:08

@ wenn der Zwischenmensch das neue Klettern nicht wagt.
Blöd, sowas! (falls ich das richtig deute.) Nachkommen lassen vielleicht?

wasserfrau - 7. Apr, 23:28

vielleicht. (vermutlich richtig gedeutet, deute ich jetzt vielleicht richtig...). es kömmt mir aber vor, als sei klettern am einfachsten, wenn man gemeinsam geht und sich gegenseitig anfeuert-absichert etc. am zweiteinfachsten, wen man alleine, ohne rücksicht auf irgendwas als die eigene furcht... hoch und nach hinten schauen, ob.. wie ... ziemlich artifiziell. das klingt jetzt ziemlich rationalistisch, habe ich aber schon mal erlebt: nach vorne und oben und ins unbekannte schauen und gelichzeitg nach hinten und unten und ins wohlbekannte... ist schon schwierig.
nanou - 7. Apr, 23:46

Metapher vom Berg

Das haben gemeinsame Reisen an sich, dass in Seilschaften der Langsamste das Tempo bestimmt. Vielleicht geht er ja doch mit. - Ich selbst habe heute eine Wanderung mit jemandem ausgeschlagen, wo ich klar immer auf Hochtouren hätte laufen müssen, um mit dessen Tempo Schritt zu halten. - Das passt einfach nicht. - Dafür passt es bei anderen Unternehmungen dann wieder gut. - Gute Nacht, Sie Sommerkind!
wasserfrau - 7. Apr, 23:52

Ach, Sie wissen mich zu lehren! Danke für die Metapher vom Berg! Sehr einleuchtend. Habe ich vermutlich sogar schon lange genauso beachtet, fällt mir jetzt gerade auf. Würd jetzt aber lieber losstürmen. Andere Metapher: Wenn du dich nicht mehr drum kümmerst, wird der blümchensuchende Langsame schneller, wenn Du einfach mal umme Ecke biegst ohne ihn. Könnte sein.
nanou - 7. Apr, 23:58

Jep, könnte gut sein! Und wenn Sie stürmen wollen, vor Lebenslust und Neugier und allem Drumunddran, dann haben Sie beim nächsten Treffen eben was zu erzählen - auch schön. Man muss ja nicht alles gemeinsam ...
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